Nov 28, 2010

I am not there.



Wow, my blog is already covered in dust and spiderwebs. University is putting quite a strain on me right now, so lately I've been super busy studying and working on projects. Basically I AM NOT THERE. Extremely dazed and confused. Constantly forgetting stuff. Either you can find me half-starving at one of the food stalls at "Schottentor" around 10 pm (thats when the library shuts down)or wandering around like a maniac after my 10th cup of coffee. I am really sad about not being able to work on my blog as much as I would like to, but hey - education first, kids! Dont do drugs. Enjoy what I had time for - two tableaus describing my condition.










Nov 23, 2010

What's in my bag?


1. Der Standard, Wochenendausgabe
2. MacBook 13,3", Apple
3. "We Make Magazines", Buch von Andrew Losowsky
5. Apfel, Gala
7. High Impact Mascara, Clinique
8. Auto Pilot Lip Service, Napoleon Perdis
9. iPod Touch 8GB, Apple
10. Nokia 5230 with pink leather strap from Seoul
11. Stofftasche, I THINK SO(Seoul, South Korea)
12. Kalender, Hot Tracks (Seoul, SK)
13. Pencil Case, some Mall in Seoul
14. Fisheye Camera, Lomo
15. Notebook, Hot Tracks (Seoul, SK)
16. Leather wallet, some boutique in Nice
17. Card wallet, Hot Tracks (Seoul, SK)
18. "Tiere Essen", Buch von Jonathan Safran Foer


Nov 22, 2010

Belted!

Today I went through my belts. This is what I found.






 

Nov 21, 2010

LIVING.

"Hausen ist ihr Hobby"- ich wohne leidenschaftlich gerne. Clean, herzig und ästhetisch. Meine Wohnung muss nicht nur ein Ort zum lachen, weinen, lesen, entspannen, trinken und tanzen sein, sondern auch ein artspace, ein kleines Museum und Inspiration in sich selbst. Das Zuhause ist der Ort wo Individualismus und Selbstoffenbarung ihren Höhepunkt erreichen. Schweden stellt für mich die essentiellste Inspiration dar, wenn es um Inneneinrichtung geht. Obwohl der schwedische Stil sehr simpel und sauber ist, gibt es dem Heim ein warmes Ambiente. Gestern war ich mit meiner lieben Kira bei Ikea und habe mir steingraue Blumentöpfe gekauft, bloß keine Pflanzen dazu. Da bin ich zu wählerisch. Darüber hinaus habe ich mir dann noch weiße Körbe gegönnt, denn es geht nichts über stylishe Aufbewahrung. Antike Holzschatullen, Metallboxen aus den Siebzigern oder ländliche Körbe. "A home is built with love and dreams" - so soll es sein.




Nov 16, 2010

Is there a ghost in my house?

Okay, ich bin jetzt schon den zweiten Tag krank. Und ganz ehrlich: ich fühle mich wie ein Geist. Medikamente sind was tolles. Pakemed-stoned bin ich noch viel produktiver als ohne. Heute habe ich auch noch Antibiotika bekommen. Mal schauen was ihr so in den nächsten Tagen auf diesem Blog lest, es könnte freaky werden! Meine Gedanken zu dieser Fotoserie waren: Ist da ein Fehler in der Matrix? Nein ich bin nicht völlig übergeschnappt, aber fühlt ihr euch nicht auch manchmal so non-existent? Man geistert so durch den Tag, fühlt sich unsichtbar. Trifft sich mit Freunden, bekommt nicht mit wovon sie sprechen. Da meine ich jetzt nicht die weit bekannten Kater-Symptome, sondern das sich einfach Ausklinken. Mir passiert das irgendwie des Öfteren...








Nov 15, 2010

Dem kleinen Prinzen zu Ehre

Heute bin ich krank. Fieber, Husten und so. Jahrelang war ich schon nicht mehr krank, man könnte mich genauso Madeleine "das Immunsystem" Alizadeh nennen. Ich möchte bitte GANZ viel Mitleid von allen! Aufbauende E-Mails und Kommentare erwünscht. Jedenfalls habe ich neben grauslich herumliegen und schlafen mal wieder in meiner Buchkollektion gewühlt... da kam mir die Idee dem kleinen Prinzen eine Fotostrecke zu widmen. Voilà!




Nov 14, 2010

Kodak Retina IIIC

Ein Erbstück meines Großvaters.


Die exzentrischen Mitläufer

"Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache. Es geht nichts über den Exzess." Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich "Exzentriker" wie  "Exzess" anhört? Beide Wörter beschreiben etwas außerhalb der Norm. Der Exzess, als ein Überschreiten dessen was "normal" oder "normkonform" ist und der Exzentriker als ein kreativer Sonderling. Wir alle haben den Exzentriker, die Exzentrikerin in uns. Manche mehr, Beispiel Lady Gaga, manche weniger, Beispiel Fendrich, der ab und zu mit ein paar Pipifax-Drogenskandalen für Publicity sorgt. Doch long story short, immerhin geht es hier hauptsächlich um Photographie, weniger um meine philosophischen Ergüsse: wir sind alle kollektive Exzentriker, die anderen Exzentrikern nacheifern. Grundsätzlich widersprüchlich, weil ein Exzentriker kann doch kein Mitläufer sein, oder? Doch um nicht weniger geht es ja auch bei Mode. Individualismus, der auf kollektiver Affirmation basiert.

Ich tue jetzt so gscheit, aber dazu gehören tu ich ja auch. Ich habe einen Blog, der vor exzentrischem Exhibitionismus trotzt. Und genauso haben das tausend andere Menschen. Und das ist in Ordnung so! Viele Menschen haben ständig Angst zu "anders", alternativ und nonkonformistisch zu sein. Im Gegenzug fürchten sich viele vor der Tendenz zu durchschnittlich und profan zu sein. Dabei sind wir ja alle gleich. Wir alle haben den Exzentriker und den Langweiler in uns. Und beides ist absolut d'accord! Ich muss nicht jeden Tag dem Ideal einer Kreativen entsprechen, um jeden Preis anders sein. Auch ich darf ein Praktikum in einer Botschaft machen, eine brave Beamtin sein. Auch ich gehe manchmal in die Kirche, oder finde einen total nichts sagenden Song gut. Genauso darf ich ein bisschen abgedreht sein und absurde Dinge tun. Dieses Oszillieren macht das Leben so prickelnd. Das Alternieren und vollste ausschöpfen jeder Gemütslage.



Nov 13, 2010

MUSIC! NOW!

Samstag Abend - take that!

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Bobograd und das Tewa

Leopoldstadt - Bobohochburg oder auch als "Bobograd" bezeichnet. 2 Jahre durfte ich mich selbst als Bobo aus Bobograd bezeichnen. Die Zeit in 1020 Wien war eine schöne, vorallem kulinarisch stimulierende! Im Grätzl um den Karmelitermarkt gibt es so viele gute Lokale, dass man als Studentin finanziell zu Grunde gehen könnte. Mein persönliches Ranking verrate ich gleich, doch zuerst ein kleiner Ausflug in die Etymologie (die Geschichte der Wörter - jetzt haben wir wieder das dazu gelernt!), um dem Wort "Bobo" auf den Grund zu gehen. 


Das Wort setzt sich aus den zwei gegensätzlichen Bezeichnungen Bohemian (Künstler) und Bourgeois (bürgerlich) zusammen. Der Mann hinter dieser Kreation ist David Brooks, Kolumnist der New York Times. Eher negativ behaftet, beschreibt er Bobos als kaufstarke Gesellschaftsschicht Ende der 90er Jahre. Sie vereinen Ideale, die bisher nicht kombinierbar waren. Hippies auf der einen Seite, Yuppies auf der anderen. Reich und rebellisch. Erfolgreich und gleichzeitig systemkritisch.

In Wien sind die Bobos oft in Bezirken wie der Leopoldstadt (Bobograd), Josefstadt (Bobopol) oder Neubau (Boboville) Zuhause. Nun zu meiner persönlichen, kulinarischen Highlightliste: 
1. Die schöne Perle: Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar und urfreundliche Bedienung. Unbedingt den Käferbohnensalat und die Susi-Torte probieren! Ihr werdet es nicht bereuen!
2. Pizza Mari: die beste Pizza Wiens. Ich schwöre auf meinen Namen.
3. Skopik & Lohn: Gehobenere Preiskategorie, am Besten zu Omas Geburtstag oder zum Jahrestag mit dem Freund/Freundin. Großartige Küche, wahnsinnig tolles Ambiente.
4. Zum weißen Tiger: Hier war ich erst einmal essen, aber sehr zufrieden. Ein Wiener Gasthaus mit alternativem Touch. Das Mittagsmenü ist ein guter Deal.

Uuuund gestern haben wir das TEWA am Karmelitermarkt ausprobiert. Ich kannte das Lokal schon vom Naschmarkt und wurde gestern, als Ex-Leopoldstädterin, belehrt, dass es nun auch eine Niederlassung am Karmelitermarkt gibt. Mein ehrliches Fazit: die Bedienung ist sehr freundlich/sympathisch, jedoch nicht allzu kompetent (mir wurde zu viel verrechnet) - aber gut, irren ist ja menschlich. Das Essen ist wirklich hervorragend, vorallem frisch. Die Falafel kann man kaum toppen. Etwas überteuert ist es, dafür sind die Portionen sehr ehrlich. Wieso der Raucherbereich im Bereich der offenen Küche ist, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht steckt dahinter ja eine tiefere Bedeutung, die ich nicht verstehen würde.

Nov 11, 2010

Nebel, Tau & Fata Morganas

Leider hatte ich gestern keine Zeit die melange upzudaten. Fotos habe ich trotzdem gemacht, vom Tau, dem Nebel und einem unspektakulären Uni-Tag. Die werde ich euch auch nicht vorenthalten. Leider ist meine Samsung Kamera aus Korea seit einiger Zeit kaputt und ich fotografiere jetzt wieder mehr mit meiner Canon. Seit kurzem bin ich aber stolze Besitzerin einer Kodak Retina IIIC aus den 50er Jahren. Geiles Teil! Appropos geiles Teil: "Things I have learned in my life so far" von Stefan Sagmeister. Einer der wenigen Österreicher, die es designtechnisch ganz nach oben geschafft haben. Lebensweisheiten in Designform, vollendet in einer 20-teiligen Kollektion. Siehe Polaroid Nummero Uno. Polaroid Nummero Due zeigt eine kleine Skurrilität in Wien Währing. War's nur eine Fata Morgana?

  
Jedenfalls taute und nebelte es gestern in Wien unheimlich. Geisterstadt sozusagen. Geisterhafte oder eher zombiehafte Anwandlungen nehmen auch die Wiener und Wienerinnen um 7.30 Uhr morgens in der U6 an (mich nicht ausgenommen). DHermit auch dein Dankeschön auch an die Menschen, die Kebaps oder Leberkässemmeln um 7.30 Uhr in der U-Bahn essen müssen - finde ich wirklich reizend und aphrodisierend!


Nov 9, 2010

Drehstartparty - open source movie

Schauplatz: Café Leopold, Wien. Mission: Drehstartparty des Open Source Movies. Keine Angst, ihr seid nicht uncool oder ungebildet, wenn euch der Begriff "open source movie" nichts sagt. Das Konzept ist ein komplett neuartiges, bei dem es darum geht, einen Film zu produzieren, der komplett offen, von vielen verschiedenen TeilnehmerInnen kreiert und editiert wird. Jeder/jede der mitmachen möchte, kann sich am Film beteiligen. Know-how wird geteilt, die hierarchischen Strukturen des klassischen Filmwesens durchbrochen und ein noch nie da gewesenes Konzept erstellt. Ein großartiges Projekt mit viel Potenzial und enorm viel Eigendynamik, wie ich finde. Mehr dazu hier: Open Source Movie



Gleichwertig großartig war auch die Drehstartparty im Leopold. Die anfängliche Pressekonferenz wurde gefolgt von einer crazy Danceparty, bei der hippe 90er Jahre Techno und fette Raggabeats die Menge zum Kochen brachte.

Nov 8, 2010

all you knit is love!



Strick  - Oh du Heiliger! Bewahrest uns vor Kälte, Halsschmerzen und fashion faux-pas. Bereits Oma wusste schon: Stricken ist gut. Ok, ich kann überhaupt nicht stricken. Egal ob Kleid, Strümpfe, Schal, Pulli - i love knit! Am liebsten natürlich Wolle, aber bitte nicht die die so kratzt! Wer wie ich faul oder untalentiert ist, kann sich folgende, wunderschöne Stücke der Designerin Amy Hall anschauen. Aber ich bin noch auf ein anderes Wunderkind des Stricks gestoßen. Die Designerin nennt sich "Yokoo" und vertreibt ihre Stücke hauptsächlich über die Plattform Etsy (wer diesen Shop für Vintage und handgemachte Stücke noch nicht kennt, sollte dies schnell nachholen!). Unbedingt Yokoos Stücke hier anschauen sie sind phantastisch!